Ausstellungen
Persona
Fotohaus ParisBerlin, Arles
04.07. - 26.09.2021
LAST CHRISTMAS (of Ceaușescu)
Rumänisches Kulturinstitut, Berlin
27.11.2020 - 31.01.2021
Utopia
Chaussee 36, Berlin
15.10. - 15.11.20
TRANSITIONS
Foto Festival Schiedam, Schiedam
03 - 20.09.20
Heilige und verfluchte Orte
Galerie der Guardini Stiftung, Berlin
16.09 - 22.11.19
Mur(s)/Mauer(n)
Festival des Voies Off 2019
Fotohaus ParisBerlin, Arles
30.06 - 31.07.19
Book Signings
Photo Book Talk
p98a, Berlin
16.09.2021
Rumänisches Kulturinstitut, Berlin
09.12.2020
Reviews
Tagesspiegel, 28.12.2020
Deutschlandfunk, 28.12.2020
Deutsche Welle, 25.12.2019
Revista Arta, 25.12.2020
The Calvert Journal, 21.12.2020
The British Journal of Photography, 20.12.2020
AMERICAN SUBURB X, 03.04.2021
Anton Roland Laub Last Christmas (of Ceausescu)
Ende 2019 wurde eine EU-Resolution verabschiedet, die den rumänischen Staat auffordert, die Wende juristisch aufzuarbeiten. Während die anderen kommunistischen Diktaturen 1989 weitgehend friedlich gestürzt wurden, endete die Revolution in Rumänien in einem Blutbad. Bis heute wurden die Toten nicht gesühnt.
In einer rasant visuellen Choreographie erzählt der Künstler und Fotograf Anton Roland Laub den Fall des rumänischen Diktators Ceaușescu. Auf seiner Flucht am 22. Dezember 1989 werden Nicolae und Elena Ceaușescu bei Târgoviște festgenommen, ausgerechnet dort, wo einst Vlad der Pfähler alias Dracula residierte. Am ersten Weihnachtstag 1989 wird das Ehepaar in einem Schauprozess zum Tode verurteilt. Das Todesurteil wird sofort vollstreckt. Am zweiten Weihnachtstag gehen die Bilder von der Hinrichtung um die Welt.
Der Hinrichtungsort in Târgoviște, das Privathaus der Ceaușescus in Bukarest wie auch der nie eingeweihte Herrscherpalast sind heute der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es sind „traumatisierte“ Orte, stumme Zeugen einer untoten Vergangenheit.
Parallel folgt Laub der Geschichte einer Schreibmaschine vor einem Greenscreen, Sinnbild für die drakonische Kontrolle über das geschriebene Wort und die Überwachung von Systemkritik.
Anton Roland Laub, geboren und aufgewachsen in Bukarest, studierte an der Kunsthochschule Weißensee und der Neuen Schule für Fotografie, Berlin. Finalist New Discovery Award, Internationales Fotofestival Les Rencontres d'Arles. Ausstellungen bei Photo Saint-Germain, Paris; FORMAT Photography Biennale, Derby; EMOP, Athen u. Berlin; atelier35, Bukarest; Kaunas Photography Gallery, Kaunas. Vertreten in der Sammlung Buch- und Medienkunst der Staatlichen Museen zu Berlin, der Gedenkstätte Berliner Mauer; des Stadtmuseums Bukarest; im Archiv von Les Rencontres de la Photographie, Arles.
Festeinband mit Kunstleder
16,5 x 22,5 cm
144 Seiten
60 Farb- und 3 S/W-Abbildungen
Deutsch, Englisch
Lieferbar
ISBN 978-3-96900-013-7
2020
Produktinformationen "Anton Roland Laub"
Ende 2019 wurde eine EU-Resolution verabschiedet, die den rumänischen Staat auffordert, die Wende juristisch aufzuarbeiten. Während die anderen kommunistischen Diktaturen 1989 weitgehend friedlich gestürzt wurden, endete die Revolution in Rumänien in einem Blutbad. Bis heute wurden die Toten nicht gesühnt.
In einer rasant visuellen Choreographie erzählt der Künstler und Fotograf Anton Roland Laub den Fall des rumänischen Diktators Ceaușescu. Auf seiner Flucht am 22. Dezember 1989 werden Nicolae und Elena Ceaușescu bei Târgoviște festgenommen, ausgerechnet dort, wo einst Vlad der Pfähler alias Dracula residierte. Am ersten Weihnachtstag 1989 wird das Ehepaar in einem Schauprozess zum Tode verurteilt. Das Todesurteil wird sofort vollstreckt. Am zweiten Weihnachtstag gehen die Bilder von der Hinrichtung um die Welt.
Der Hinrichtungsort in Târgoviște, das Privathaus der Ceaușescus in Bukarest wie auch der nie eingeweihte Herrscherpalast sind heute der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es sind „traumatisierte“ Orte, stumme Zeugen einer untoten Vergangenheit.
Parallel folgt Laub der Geschichte einer Schreibmaschine vor einem Greenscreen, Sinnbild für die drakonische Kontrolle über das geschriebene Wort und die Überwachung von Systemkritik.
Anton Roland Laub, geboren und aufgewachsen in Bukarest, studierte an der Kunsthochschule Weißensee und der Neuen Schule für Fotografie, Berlin. Finalist New Discovery Award, Internationales Fotofestival Les Rencontres d'Arles. Ausstellungen bei Photo Saint-Germain, Paris; FORMAT Photography Biennale, Derby; EMOP, Athen u. Berlin; atelier35, Bukarest; Kaunas Photography Gallery, Kaunas. Vertreten in der Sammlung Buch- und Medienkunst der Staatlichen Museen zu Berlin, der Gedenkstätte Berliner Mauer; des Stadtmuseums Bukarest; im Archiv von Les Rencontres de la Photographie, Arles.
Festeinband mit Kunstleder
16,5 x 22,5 cm
144 Seiten
60 Farb- und 3 S/W-Abbildungen
Deutsch, Englisch
Lieferbar
ISBN 978-3-96900-013-7
2020
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