Heterotopia Arbeiten von Willem van Genk und anderen
Heterotopien sind nach Michel Foucault parallel existierende soziale Orte, die ein verändertes Beziehungs- und Ordnungsgefüge aufweisen – Enklaven in der Welt wie z. B. Gefängnisse und Heilanstalten. Das Buch versammelt Arbeiten, die der "Outsider Art" zuzurechnen sind: Außerhalb des etablierten Kunstbetriebs sind die Urheber dieser Kunst Menschen, die extremen seelischen Belastungen ausgesetzt waren und von der Gesellschaft an den Rand gedrängt wurden. Das Deutsche Architekturmuseum besitzt eine kleine Sammlung an Outsiderarbeiten. Ergänzt werden sie durch die Werke verschiedener Künstler vom Beginn des 20. Jahrhunderts (u. a. aus der Sammlung Prinzhorn) bis in die Gegenwart, denen allen die Imagination von subjektiv bestimmten Lebensorten und Weltsystemen gemeinsam ist. Prominent vertreten sind die als Stadt- und Maschinenvisionen nur unzulänglich beschriebenen Arbeiten des niederländischen Künstlers Willem van Genk (1927-2005). Daneben steht das bezaubernde Kaiserreich Monera, an dem der ebenfalls niederländische Künstler Gerard van Lankveld bis heute arbeitet.
Festeinband
24 x 30 cm
128 Seiten
95 Farbabbildungen
Deutsch, Englisch
Nicht mehr lieferbar
ISBN 978-3-939583-99-8
2008
Herausgeber:innen:
Yorck Förster, Peter Cachola Schmal
Produktinformationen "Heterotopia"
Heterotopien sind nach Michel Foucault parallel existierende soziale Orte, die ein verändertes Beziehungs- und Ordnungsgefüge aufweisen – Enklaven in der Welt wie z. B. Gefängnisse und Heilanstalten. Das Buch versammelt Arbeiten, die der "Outsider Art" zuzurechnen sind: Außerhalb des etablierten Kunstbetriebs sind die Urheber dieser Kunst Menschen, die extremen seelischen Belastungen ausgesetzt waren und von der Gesellschaft an den Rand gedrängt wurden. Das Deutsche Architekturmuseum besitzt eine kleine Sammlung an Outsiderarbeiten. Ergänzt werden sie durch die Werke verschiedener Künstler vom Beginn des 20. Jahrhunderts (u. a. aus der Sammlung Prinzhorn) bis in die Gegenwart, denen allen die Imagination von subjektiv bestimmten Lebensorten und Weltsystemen gemeinsam ist. Prominent vertreten sind die als Stadt- und Maschinenvisionen nur unzulänglich beschriebenen Arbeiten des niederländischen Künstlers Willem van Genk (1927-2005). Daneben steht das bezaubernde Kaiserreich Monera, an dem der ebenfalls niederländische Künstler Gerard van Lankveld bis heute arbeitet.
Festeinband
24 x 30 cm
128 Seiten
95 Farbabbildungen
Deutsch, Englisch
Nicht mehr lieferbar
ISBN 978-3-939583-99-8
2008
Herausgeber:innen:
Yorck Förster, Peter Cachola Schmal
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