Hetum Gruber etwas machen, dessen Fertigstellung unabsehbar ist
Ein Rückblick auf die frühen Arbeiten auf Papier des bedeutenden Konzeptkünstlers verbindet sich mit dem Einblick in die jüngste Werkgruppe. Bereichert wird der Katalog durch die Quellenschrift des zweiten Bandes: eine Textauswahl aus 145 Notizbänden, in denen Hetum Gruber seit 1964 sein Schaffen reflektiert, Werkideen Festhält und Prinzipielles zur Kunst formuliert. Der Katalogband führt die wichtigsten Werkgruppen vor Augen und dokumentiert sie aufs Genaueste. Unverwechselbar ist bei Gruber kein äußeres Erkennungszeichen, sondern seine künstlerische Haltung. Kompromisslos sucht er die Freiheit des Kunstmachens gegen Beliebigkeit gefeit zu machen. Anfänglich waren es selbstgesetzte Herstellungsregeln, die für Verbindlichkeit bürgten. Der Prozess des Machens ist dabei unabdingbarer Bestandteil und bleibt im Ergebnis ablesbar. In den jüngsten "Entscheidungen" hat der Künstler das Verfahren von solchem Zeitaufwand befreit, um die Freiheit des Machens auf den Punkt zu bringen. Klein im Format, werken diese vielfach farbigen Bildfindungen wie Momentaufnahmen und verkörpern als unbegrenzte Reihe zugleich die Offenheit des Augen-Blicks. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion zwischen Hirnforschern und Philosophen ist diese Gratwanderung zwischen Unbewusstem und entschiedenem Erfassen von besonderer Brisanz.
Broschur
2 Kataloge im Schuber
22 x 29 cm
240 Seiten
130 Duplex-, 108 Farb- und 153 S/W-Abbildungen
Deutsch
Lieferbar
ISBN 978-3-936636-29-1
2004
Herausgeber:
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Produktinformationen "Hetum Gruber"
Ein Rückblick auf die frühen Arbeiten auf Papier des bedeutenden Konzeptkünstlers verbindet sich mit dem Einblick in die jüngste Werkgruppe. Bereichert wird der Katalog durch die Quellenschrift des zweiten Bandes: eine Textauswahl aus 145 Notizbänden, in denen Hetum Gruber seit 1964 sein Schaffen reflektiert, Werkideen Festhält und Prinzipielles zur Kunst formuliert. Der Katalogband führt die wichtigsten Werkgruppen vor Augen und dokumentiert sie aufs Genaueste. Unverwechselbar ist bei Gruber kein äußeres Erkennungszeichen, sondern seine künstlerische Haltung. Kompromisslos sucht er die Freiheit des Kunstmachens gegen Beliebigkeit gefeit zu machen. Anfänglich waren es selbstgesetzte Herstellungsregeln, die für Verbindlichkeit bürgten. Der Prozess des Machens ist dabei unabdingbarer Bestandteil und bleibt im Ergebnis ablesbar. In den jüngsten "Entscheidungen" hat der Künstler das Verfahren von solchem Zeitaufwand befreit, um die Freiheit des Machens auf den Punkt zu bringen. Klein im Format, werken diese vielfach farbigen Bildfindungen wie Momentaufnahmen und verkörpern als unbegrenzte Reihe zugleich die Offenheit des Augen-Blicks. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion zwischen Hirnforschern und Philosophen ist diese Gratwanderung zwischen Unbewusstem und entschiedenem Erfassen von besonderer Brisanz.
Broschur
2 Kataloge im Schuber
22 x 29 cm
240 Seiten
130 Duplex-, 108 Farb- und 153 S/W-Abbildungen
Deutsch
Lieferbar
ISBN 978-3-936636-29-1
2004
Herausgeber:
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
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