Joachim Stracke Zweikreis
Das Verschwinden der Dinge im Zeitalter der Apparate gehört zu den Paradoxa unserer Gegenwart. In den Bildern des Malers und Zeichners Joachim Stracke probt die Dingwelt – genauer: ein Bereich zwischen Maschine und Musik, Hochofen und Blasinstrument – unter dem Motto "zweikreis" den zivilen Ungehorsam. Die Publikation umfasst Gemälde und Zeichnungen aus dem Zeitraum zwischen 1989 und 2001. Strackes Bilder sind figurativ in dem Sinne, dass es darin immer wiederkehrende Bildfiguren gibt: Scheiben, Röhren, Trichter, Schnüre, die sich auf den ersten Blick als technische Gegenstände, als Industrieanlagen oder Musikinstrumente lesen lassen. Der zweite Blick offenbart jedoch, dass es sich um absurde Phantasiegebilde ohne jeden funktionalen Zusammenhang handelt. Auslöser für die Gemälde sind visuelle oder akustische Eindrücke, etwa beim Betrachten eines Werkes der Kunstgeschichte oder beim Hören eines Musikstücks. Ihre Umsetzung erfolgt in einem langwie- rigen Malprozess in klassischer, ja altmeisterlicher Technik. Absurde Figuration oder Unwirkliche Gegenständlichkeit sind Begriffe, die der singulären Bildsprache Strackes beizukommen versuchen. Joachim Stracke, 1958 in Letmathe geboren, hat nach seinem Kunstgeschichtestudium in München an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf studiert und war dort Meisterschüler bei Prof. Rissa. Er arbeitet als freischaffender Künstler in Iserlohn.
Festeinband
22 x 27,5 cm
80 Seiten
56 Farb- und 2 S/W-Abbildungen
Deutsch
Nicht mehr lieferbar
ISBN 978-3-933257-57-4
2001
Künstler:innen:
Herausgeber:
Kunstsammlung Gera
Produktinformationen "Joachim Stracke"
Das Verschwinden der Dinge im Zeitalter der Apparate gehört zu den Paradoxa unserer Gegenwart. In den Bildern des Malers und Zeichners Joachim Stracke probt die Dingwelt – genauer: ein Bereich zwischen Maschine und Musik, Hochofen und Blasinstrument – unter dem Motto "zweikreis" den zivilen Ungehorsam. Die Publikation umfasst Gemälde und Zeichnungen aus dem Zeitraum zwischen 1989 und 2001. Strackes Bilder sind figurativ in dem Sinne, dass es darin immer wiederkehrende Bildfiguren gibt: Scheiben, Röhren, Trichter, Schnüre, die sich auf den ersten Blick als technische Gegenstände, als Industrieanlagen oder Musikinstrumente lesen lassen. Der zweite Blick offenbart jedoch, dass es sich um absurde Phantasiegebilde ohne jeden funktionalen Zusammenhang handelt. Auslöser für die Gemälde sind visuelle oder akustische Eindrücke, etwa beim Betrachten eines Werkes der Kunstgeschichte oder beim Hören eines Musikstücks. Ihre Umsetzung erfolgt in einem langwie- rigen Malprozess in klassischer, ja altmeisterlicher Technik. Absurde Figuration oder Unwirkliche Gegenständlichkeit sind Begriffe, die der singulären Bildsprache Strackes beizukommen versuchen. Joachim Stracke, 1958 in Letmathe geboren, hat nach seinem Kunstgeschichtestudium in München an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf studiert und war dort Meisterschüler bei Prof. Rissa. Er arbeitet als freischaffender Künstler in Iserlohn.
Festeinband
22 x 27,5 cm
80 Seiten
56 Farb- und 2 S/W-Abbildungen
Deutsch
Nicht mehr lieferbar
ISBN 978-3-933257-57-4
2001
Künstler:innen:
Herausgeber:
Kunstsammlung Gera
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