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Produktinformationen "Manfred und Elger Esser"

Im Jahr 1986 reist der deutsche, in Stuttgart und Rom lebende Schriftsteller Manfred Esser (1938–1995) mit seinem Sohn Elger (*1967) zu den Dreharbeiten des Films "Der Tod des Empedokles" der Brüder Straub. Der Bericht über diese Reise wird 1987 erstmals publiziert. Elf Jahre später unternimmt Elger Esser, mittlerweile Meisterschüler von Bernd Becher an der Düsseldorfer Akademie, eine Reise nach Kalabrien. Der Bericht über diese im Rahmen eines DAAD-Reise-Stipendiums unternommene Fahrt enthält sich aller traditioneller Italien-Klischees. Nüchtern werden Eindrücke, Erlebnisse aufgezeichnet. Die Faszination der Landschaft des wilden Kalabriens ist ebenso Thema wie das Unbehagen in einem zum Teil von Touristen überlaufenen, zum Teil vergessenen und verfallenden Italien. Die beiden Texte stehen in einem eigenwilligen Verhältnis zur Tradition der deutschsprachigen Reiseliteratur, in der Italien als das klassische Reiseland eine herausragende Rolle spielt. Beide Texte reflektieren die deutsche Sehnsucht nach dem Land des Südens, in dem beide Autoren lebten bzw. aufwuchsen, und konterkarieren sie durch eine ironische Gebrochenheit bzw. durch eine realistisch-nüchterne Sicht. Das bibliophile Buch zeigt bezaubernde fotografische Arbeiten des Becher-Schülers Elger Esser, die auf der Reise in Italien entstanden sind. Aufnahmen dokumentarischen Charakters stellen zudem Querverbindungen her zwischen den Texten von Vater und Sohn.


Festeinband

18 x 24 cm

96 Seiten

21 Farbabbildungen

Deutsch

Nicht mehr lieferbar

ISBN 978-3-933257-20-8

2000

Herausgeber:

Thomas Schirmböck

Texte:

Manfred Esser, Elger Esser


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