Max Beckmann Druckgraphik 1914 – 1924
Max Beckmann (1884-1950) zählt nicht nur zu den herausragenden Malern, sondern auch zu den großen Druckgraphikern des zwanzigsten Jahrhunderts. In diesem Katalogbuch, das anlässlich der gleichnamigen Ausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe erscheint, ist eine Auswahl von rund 130 Blättern zu sehen. Sie stammen aus der für Beckmanns Entwicklung entscheidenden Phase zwischen dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs – der für den Künstler eine tiefe Krise und eine grundlegende Neuorientierung zur Folge hatte – und der vorübergehenden Konsolidierung Mitte der zwanziger-Jahre. Zwischen 1914 und 1924 schuf er insgesamt 156 Radierungen, 72 Lithographien und 16 Holzschnitte. Schon in seiner Akademiezeit hatte sich Beckmann mit den wichtigsten druckgraphischen Techniken Radierung, Holzschnitt und Lithographie auseinandergesetzt. Besonders seine Selbstbildnisse wurden – als isoliertes Bildnis oder in szenischen Zusammenhängen – zu einem roten Faden seines gesamten Schaffens. Zu den Höhepunkten in Beckmanns druckgraphischem Werk zählen die hier abgebildeten Mappen "Hölle" (1919), "Jahrmarkt" (1921) und "Berliner Reise" (1922). Ab 1924 wendet sich Beckmann mit verstärkter Konzentration der Malerei zu, die Druckgraphik hingegen tritt in den Hintergrund. Das bis zu diesem Zeitpunkt entstandene druckgraphische Werk ist beispielhaft für Beckmanns Kunst, deren Ziel es war, "den Menschen ein Bild ihres Schicksals zu geben."
Festeinband
28 x 24 cm
160 Seiten
193 S/W-Abbildungen
Deutsch
Nicht mehr lieferbar
ISBN 978-3-936636-48-2
2005
Künstler:innen:
Herausgeber:
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Produktinformationen "Max Beckmann"
Max Beckmann (1884-1950) zählt nicht nur zu den herausragenden Malern, sondern auch zu den großen Druckgraphikern des zwanzigsten Jahrhunderts. In diesem Katalogbuch, das anlässlich der gleichnamigen Ausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe erscheint, ist eine Auswahl von rund 130 Blättern zu sehen. Sie stammen aus der für Beckmanns Entwicklung entscheidenden Phase zwischen dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs – der für den Künstler eine tiefe Krise und eine grundlegende Neuorientierung zur Folge hatte – und der vorübergehenden Konsolidierung Mitte der zwanziger-Jahre. Zwischen 1914 und 1924 schuf er insgesamt 156 Radierungen, 72 Lithographien und 16 Holzschnitte. Schon in seiner Akademiezeit hatte sich Beckmann mit den wichtigsten druckgraphischen Techniken Radierung, Holzschnitt und Lithographie auseinandergesetzt. Besonders seine Selbstbildnisse wurden – als isoliertes Bildnis oder in szenischen Zusammenhängen – zu einem roten Faden seines gesamten Schaffens. Zu den Höhepunkten in Beckmanns druckgraphischem Werk zählen die hier abgebildeten Mappen "Hölle" (1919), "Jahrmarkt" (1921) und "Berliner Reise" (1922). Ab 1924 wendet sich Beckmann mit verstärkter Konzentration der Malerei zu, die Druckgraphik hingegen tritt in den Hintergrund. Das bis zu diesem Zeitpunkt entstandene druckgraphische Werk ist beispielhaft für Beckmanns Kunst, deren Ziel es war, "den Menschen ein Bild ihres Schicksals zu geben."
Festeinband
28 x 24 cm
160 Seiten
193 S/W-Abbildungen
Deutsch
Nicht mehr lieferbar
ISBN 978-3-936636-48-2
2005
Künstler:innen:
Herausgeber:
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
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