Robin Minard silent music
"Ein neues Bewußtsein ermöglicht uns, eine Kunst zu definieren, die in Harmonie mit unserer Alltags-Umwelt existiert und diese bereichert. Durch gewissenhaftes Studium der verschiedenen Funktionen des Klanges in eben dieser Umwelt – das betrifft sowohl den Bereich der Architektur als auch den der Akustik – könnten wir Einsicht in Methoden gewinnen, die uns gleichsam zu einer Orchestrierung unserer Umgebung führen." Nach dem traditionellen Musikverständnis der westlichen Kultur sind Klänge Teil einer autonomen musikalischen Struktur, die unabhängig von Kontexten wahrgenommen wird. Der ideale Hörraum ist deshalb der von allen Umwelteinflüssen abgeschottete Konzertraum. Erst langsam entwickelt sich ein Bewußtsein dafür, daß auch Umwelten des täglichen Lebens Klangräume sind. Die Musikentwicklung des 20. Jahrhunderts mit ihrer Betonung des Eigenwertes von Klängen – wobei John Cage mit seinem Konzept der Stille eine große Rolle spielte – hat diese neue Wahrnehmung gefördert. Musiker, Komponisten und bildende Künstler haben damit begonnen, die traditionellen Grenzen ihrer Disziplinen zu überschreiten und Grundlagen einer ganzheitlichen Klangökologie zu erarbeiten. Robin Minard gehört zu den Klangkünstlern, die das Konzept einer funktionalen Musik im Kontext einer zunehmend von Lärm belasteten Umwelt neu definieren. Es geht ihm darum, Methoden zu entwickeln, die Klangwelten, in denen wir leben, gezielt zu beeinflussen und Räume nicht nur als architektonisch definierte Orte anzusehen. Er möchte dem Hörsinn und den vernachlässigten synästhetischen Fähigkeiten des Menschen die Rolle zuweisen, die ihnen bei der Wahrnehmung von Umwelten eigentlich zukommt.
Festeinband
mit Audio-CD
16 x 24 cm
144 Seiten
12 Farb- und 31 S/W-Abbildungen
Deutsch, Englisch
Nicht mehr lieferbar
ISBN 978-3-933257-13-0
1999
Künstler:innen:
Herausgeber:
Bernd Schulz
Produktinformationen "Robin Minard"
"Ein neues Bewußtsein ermöglicht uns, eine Kunst zu definieren, die in Harmonie mit unserer Alltags-Umwelt existiert und diese bereichert. Durch gewissenhaftes Studium der verschiedenen Funktionen des Klanges in eben dieser Umwelt – das betrifft sowohl den Bereich der Architektur als auch den der Akustik – könnten wir Einsicht in Methoden gewinnen, die uns gleichsam zu einer Orchestrierung unserer Umgebung führen." Nach dem traditionellen Musikverständnis der westlichen Kultur sind Klänge Teil einer autonomen musikalischen Struktur, die unabhängig von Kontexten wahrgenommen wird. Der ideale Hörraum ist deshalb der von allen Umwelteinflüssen abgeschottete Konzertraum. Erst langsam entwickelt sich ein Bewußtsein dafür, daß auch Umwelten des täglichen Lebens Klangräume sind. Die Musikentwicklung des 20. Jahrhunderts mit ihrer Betonung des Eigenwertes von Klängen – wobei John Cage mit seinem Konzept der Stille eine große Rolle spielte – hat diese neue Wahrnehmung gefördert. Musiker, Komponisten und bildende Künstler haben damit begonnen, die traditionellen Grenzen ihrer Disziplinen zu überschreiten und Grundlagen einer ganzheitlichen Klangökologie zu erarbeiten. Robin Minard gehört zu den Klangkünstlern, die das Konzept einer funktionalen Musik im Kontext einer zunehmend von Lärm belasteten Umwelt neu definieren. Es geht ihm darum, Methoden zu entwickeln, die Klangwelten, in denen wir leben, gezielt zu beeinflussen und Räume nicht nur als architektonisch definierte Orte anzusehen. Er möchte dem Hörsinn und den vernachlässigten synästhetischen Fähigkeiten des Menschen die Rolle zuweisen, die ihnen bei der Wahrnehmung von Umwelten eigentlich zukommt.
Festeinband
mit Audio-CD
16 x 24 cm
144 Seiten
12 Farb- und 31 S/W-Abbildungen
Deutsch, Englisch
Nicht mehr lieferbar
ISBN 978-3-933257-13-0
1999
Künstler:innen:
Herausgeber:
Bernd Schulz
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