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Produktinformationen "Städel Museum"

In der Publikation soll anhand ausgewählter fotografischer Arbeiten veranschaulicht werden, welchen Einfluss die Malerei auf die Bildproduktion der zeitgenössischen Fotokunst nimmt. Während die Malerei in den 1960er-Jahren unter dem Druck der Dokumentarfotografie und deren Verbreitung durch die Massenmedien neue Kategorien für sich entwickelt, ist in der zeitgenössischen Fotografie eine starke Auseinandersetzung mit den Bedingungen der Malerei zu beobachten. Fotografie reflektiert, imitiert, appropriiert oder repräsentiert immer wieder das traditionelle Bildmedium. Ausgehend von der eigenen Sammlung präsentiert das Frankfurter Städel Museum Künstlerinnen wie Sherrie Levine und Louise Lawler, die sich ab Ende der 1970er-Jahre Originale der Kunstgeschichte in ihren Fotografien aneignen, bis hin zu jungen Positionen wie Amelie von Wulffen, die ihre fotografierten Stadtansichten malerisch bearbeitet, oder Wolfgang Tillmans abstrakte Arbeiten, die in keinem Abbildverhältnis zur sichtbaren Welt stehen. Weitere Werke von Künstlern wie u. a. John Baldessari und Jeff Wall werden in der Ausstellung zu sehen sein.

Pressestimme: Joseph Kosuth hat mit der Malerei gehadert, als er 1966 den Lexikon-Eintrag von "paintless" abfotografierte. Die Malerei wird nicht zum "alten" Medium, weil die Fotografie sie sich aneignet. Nach dem Besuch der Ausstellung aber hat man einen neuen Begriff von Fotorealismus. FAZ – 8.7.12


Festeinband

21 x 28 cm

160 Seiten

63 Farbabbildungen

Deutsch, Englisch

Lieferbar

ISBN 978-3-86828-247-4

2012

Herausgeber:

Städel Museum - Frankfurt a. M.

Texte:

Martin Engler, Max Hollein, Carolin Köchling, Christina Leber


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