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Produktinformationen "Von ferne läßt grüßen"

Der Schweizer Maler Frank Buchser ist dreimal nach Marokko gefahren, in den Jahren 1858, 1860 und 1880. Die erste Reise, die ihren Höhepunkt in Buchsers Besuch der für Christen verbotenen Stadt Fez fand, dauerte etwas länger als zwei Monate, die zweite Reise, die er als Schlachtenmaler des spanischen Heeres im spanisch-marokkanischen Rifkrieg begonnen hatte, hingegen bereits ein halbes Jahr. Der letzte und längste Aufenthalt in Marokko von 1880 schließlich dauerte acht Monate und war nicht mehr eine Abenteuer- und Erkundungsfahrt, sondern eher eine Rückkehr, die mit Buchsers Suche nach dem Ursprünglichen und Früheren verbunden war. Der hervorragende Bestand von Marokko-Bildern des Solothurner Malers Frank Buchser (1828 – 1890) ist für das Kunstmuseum Solothurn Anlaß und Verpflichtung, das bisher nur ansatzweise oder einseitig behandelte Thema der Schweizer Orientmalerei des 19. Jahrhunderts in einer Überblicksausstellung von Bildern, Aquarellen, Zeichnungen und Skizzenbüchern verschiedener Afrika-Fahrer (z. B. Johann Caspar Weidenmann, Charles Gleyre, Karl und Edouard Giradet u. a.) zu präsentieren. Im Titel der Ausstellung und des sie begleitenden Katalogbuchs "Von ferne lässt grüssen. Schweizer Orientmalerei des 19. Jahrhunderts" wird die Spannung zwischen Fremde und Heimat angesprochen, die auch Schweizer Maler immer wieder beschäftigt hat.


Festeinband

20 x 24 cm

120 Seiten

42 Farb- und 21 S/W-Abbildungen

Deutsch

Lieferbar

ISBN 978-3-933257-74-1

2001

Herausgeber:

Kunstmuseum Solothurn

Texte:

Katharina Ammann, Christoph Vögele


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