• Malte Wandel Einheit, Arbeit, Wachsamkeit Die DDR in Mosambik

Malte Wandel Einheit, Arbeit, Wachsamkeit Die DDR in Mosambik

In "Einheit, Arbeit, Wachsamkeit" erzählt Malte Wandel die Geschichte der "Madgermanes" – rund 16.000 junge Mosambikaner, die über sieben Jahre als Vertragsarbeiter in der DDR gelebt haben. Noch heute, 20 Jahre nach ihrer Rückkehr nach Mosambik, ist ein Großteil dieser Gruppe in keiner Weise reintegriert und lebt in großer Armut. In der DDR wurde bis zu 80 Prozent ihres Lohnes abgezogen und als Rentenzahlung nach Mosambik geschickt – das Geld sollten sie nach ihrer Rückkehr erhalten. Die Regierung hält sie hin, scheint den Konflikt aussitzen zu wollen. "Wir wollten eine kleine Feier machen. Es wäre einfach. Es gibt eine große Kirche, gleich hier. Wir könnten uns 200 Stühle leihen. Wir könnten eine Kuh schlachten, etwas braten und ein paar Bierchen trinken. Aber leider: Nur die Deutschen können diesen Tag feiern. Wir haben überhaupt keinen Grund zu feiern", sagt der Präsident der "wütenden Deutschen" José Alfredo Cossa am 9. November 2009 in perfektem Deutsch an der "Base Central Madgermany" in Maputo. Malte Wandels (*1982) Arbeiten waren Favoriten beim Leipziger F/Stop Festival 2010 und erhielten den BFF-Förderpreis 2011. Seine Mosambik- Serie wurde kürzlich mit dem Vattenfall Fotopreis 2011 für junge narrative Fotografie ausgezeichnet und bei der renommierten Berliner Galerie C/O ausgestellt. Pressestimme: Wandels Arbeit ist weder exotische Reportage noch glatte Kunst, weder flammende Propaganda noch distanziertes Dokument. Das Buch ist ähnlich "zwischen den Stühlen" angesiedelt wie die deutsch sozialisierten mosambikanischen "Madgermanes". Kasseler Fotobuchblog – 7.7.12


Festeinband 19,8 x 32 cm 128 Seiten 54 Farbabbildungen Deutsch, Englisch Lieferbar ISBN 978-3-86828-298-6 2012

Künstler:

Malte Wandel

Texte:

Malte Wandel


Blick ins Buch

Preise

"Siegertitel Silber" beim Deutschen Fotobuchpreis 2013

Ausstellungen

Vattenfall Fotopreis 2011, C/O Berlin
24.11.2011 – 15.01.2012
Galerie Jo van de Loo, München
09.03. – 28.04.2012

Kehrer Galerie, Berlin
2. September–18. November 2017

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