Kehrer Newsblog

25-08-2017 / 12:39

Der 26. August ist nur einer der weltweit vielen Aktionstage, an denen sich alles um den besten Freund des Menschen dreht. Anlässlich des National Dog Day stellen wir zwei bewegende und zugleich hoch ästhetische Publikationen des Londoner Fotografen Martin Usborne vor, der sich in seinen beim Kehrer Verlag erschienenen Büchern ganz dem Thema Hund widmet.

 

 

 

The Silence of Dogs in Cars

Der Londoner Fotograf Martin Usborne inszeniert in seinem Bildband The Silence of Dogs in Cars Hunde aller Rassen, Farben und Größen, die sehnsuchts- oder erwartungsvoll, einsam oder ungeduldig in parkenden Autos ausharren. Die sorgfältig arrangierten Szenen, stets in dämmrigem Licht aufgenommen, vermitteln ein Gefühl des Alleingelassen-werdens und des Ungehört-seins. Automatisch identifiziert man sich mit den Tieren auf den Fotografien Usbornes, der sich bei der Arbeit stets daran orientierte, wie sich die Motive emotional auf den Betrachter auswirken würden.

»These images are about separation. On the one hand, they are about the separation between humans and other animals; the dog in the car could just as well be a bird in a cage or a tiger in a zoo or a fish in a tank. The car represents the brutal way that we often control and silence the animals in our lives. On the other hand, the images are about a deeper and subtler separation, between us and ourselves, I suppose. We all have parts of ourselves that we keep silent, locked away inside; feelings trapped like the dog in the car.« - Martin Usborne

 

 

Where Hunting Dogs Rest

Jedes Jahr werden in Spanien tausende Jagdhunde ausgesetzt oder getötet. In einem andalusischen Auffanglager fotografierte Usborne die geretteten Tiere, deren Eleganz und Würde auch die deutlich sichtbaren Spuren ihres Leidenswegs nichts anhaben konnten. Die Bilder des Fotografen erinnern an die Atmosphäre der Gemälde Velázquez’, in dessen Zeit die edlen Galgos und Podencos noch Statussymbole waren und mit großer Wertschätzung behandelt wurden, statt wie kaputtes Werkzeug achtlos entsorgt zu werden. Where Hunting Dogs Rest ist trotz der Tragik des Themas ein Bildband von großer Schönheit und Anmut, ein Fingerzeig auf die Missstände in der Jagdszene und eine Huldigung der erhabenen Greyhounds zugleich.

»The photographs in this book, of both dogs and landscapes, are an attempt to portray the beauty of these animals but also the brutality of their situation and the loneliness of their abandonment. Majesty and misery are intertwined.« - Martin Usborne


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